Lieblingskneipe! Mit Steve im Weihers Eck

Menschen, Kneipen, Portraits. Ein Projekt von We love Pubs

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Das Weihers Eck war Liebe auf den zweiten Blick!“


Der Gast: Als die „Lieblingskneipe“ noch ganz jung war, schrieb uns Steve unter seinem Twitter-Account und signalisierte Interesse, am Projekt mitzumachen. Die Verabredung blieb vage, geriet in Vergessenheit und erst jetzt zum Jahresbeginn 2016 konnten wir den Faden wieder aufnehmen. Er wünsche sich „aber ne Kneipe, die bei euch nicht so gut abgeschnitten hat“, erreichte uns ein Tweet. Wunderbar, endlich eine Gelegenheit, eine Kneipe mit ganz anderen Augen zu sehen und das zu entdecken, was uns vielleicht verborgen geblieben war! Steve, der jetzt 31 ist, kam 2005 aus dem Magdeburger Raum ins Rheinland, um in Brühl an der FH des Bundes, an der er heute im Prüfungsamt arbeitet, sein Studium in den Verwaltungswissenschaften aufzunehmen. Wen wundert es, dass ihm Brühls Kneipen schnell zu einseitig wurden und er 2006 in die Bonner Altstadt zog. Das Weihers Eck wurde zur „Liebe auf den zweiten Blick“: Eine Kneipe, an der man oft vorbeigeht, aber doch nie einkehrt. Das änderte sich vor ca. drei Jahren, als an einem lauen Sommerabend der Weg nicht weit sein sollte und einige Stühle im Schatten des Stadthauses dafür sorgten, dass Steve und seine Freunde endlich einmal im Weihers Eck blieben. Mittlerweile, so Steve, gehören er und sein Freundeskreis hier „zum Inventar“.

Die Kneipe: In unserem Bericht über das Weihers Eck blieben wir ursprünglich sehr kritisch. Daher bot der Besuch mit Steve die Chance, das Lokal einmal aus der Sicht eines Stammkunden kennenzulernen. Und wir geben zu: Für Bonner Eckkneipen-Fans bietet das Weihers Eck mehr, als wir zuerst glaubten. Cemil, der Wirt, begrüßt jeden Gast herzlich, seine Kunden sind ebenso Stammgäste wie Altstadt-Schwärmer, die die ausgedehnten Öffnungszeiten für sich nutzen. Zum Haus gehört ein Imbiss, so dass an vielen Tischen Döner und mehr gegessen wird, während andere Gäste einfach an der Theke Zeitung lesen oder ihnen der Wirt Musikwünsche erfüllt. Zu seinen Stammgästen setzt sich Cemil auch mal direkt an den Tisch und klönt bei einem Bier. Lediglich die Einrichtung, die sehen wir weiterhin kritisch und etwas überbordend, aber dazu könnt ihr im unten verlinkten Bericht mehr lesen.

Die Gründe: Zu einer Stadt gehört für Steve ein Stammlokal, also ein Platz, an dem man erkannt wird, an dem sich die Clique trifft, man aber bei Bedarf auch einfach mal alleine hingehen kann. Dies war für Steves Freundeskreis lange das mittlerweile geschlossene Café Göttlich. Man merkt, dass Steve das Gewachsene und das Urige an einem Lokal liebt, egal ob Café oder Kneipe. „Ein Laden ist durch die Gäste und das Viertel so, wie er ist“, und diese Veedels-Mischung könne man im Weihers Eck spüren. Deshalb bot das Weihers nach der Schließung des Göttlich Ersatz für ein Stammlokal – ein Ort, in dem man Freunde treffen, abschalten, aber auch wunderbar über alles diskutieren könne. Ein geerdeter Ort, keine durchdesignte Bar, sondern eine echte gewachsene Eckkneipe.

Die Links: Steve twitter tunter seinem Jungendspitznamen, der angelehnt ist an sein politisches Interesse, als @Mr_Kofi – folgt ihm doch! Alle Neuigkeiten über das Weihers Eck in der Bonner Altstadt findet ihr auf der Facebook-Seite des Lokals. Wer unseren We love Pubs-Bericht zum Weiher Eck lesen möchte, findet ihn hier.

Die Bilder: Als wir nach dem spannenden Treffen mit Steve die Photos durchsahen, schienen uns die Bilder zu sagen: Eine Lieblingskneipe ist ein Ort der Gemütlichkeit und das Abschaltens, aber auch ein Ort des Gesprächs und der Diskussion. Wenn Steve an der Theke steht und den Blick durch das Lokal schweifen lässt, dann fühlt man Feierabendatmosphäre. Aber man kann mit Steve auch ganz wunderbar über Gott und die Welt, den FC Schalke und die Weltpolitik diskutieren, auch das zeigen die Bilder. Aber seht selbst:

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Lieblingskneipe! Heike und Fritz in ihrer Brauhalle

Menschen, Kneipen, Portraits. Ein Projekt von We love Pubs

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

“Jeder soll wissen, was wir machen. Jeder, der sich interessiert, ist willkommen“


Heike und Fritz… könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein: Er glüht vor Begeisterung für Bier in seiner Vielfalt, sie trinkt eigentlich selten Bier und fühlt sich eher beim Wein wohl. Dennoch produzieren beide Ale-Mania, das Bonner Craftbeer, und Bier bestimmt heute ihr Leben bis in die Urlaube hinein. „Ich teile die Welt in Bierländer und Nichtbierländer. In die letzteren muss ich nicht fahren, das macht Heike dann mit ihren Freundinnen“, scherzt Fritz. Dabei gab es eine kurze Zeit vor dem Bier: Seit 1987 sind der studierte Maschinenbauer (Braunschweig, Bingen, Köln) und die freie Redakteurin (Schwerpunkt Entwicklungspolitik) ein Paar. 1988 entdeckte Fritz dann seine zweite Liebe: das Bier. Er, in Schwelm neben der alten Brauerei geboren, „infizierte“ sich während eines Praktikums bei der damals noch eigenständigen Schultheiss-Brauerei mit dem „Biervirus“. Es folgten Besuche in den USA, erste Kontakte zur Craftbeer-Szene, ein Biersommelier-Kurs und umfangreiche Lektüre zum Thema Bier, fast alles autodidaktisch. 2010 entstand dann der erste Sud unter dem eigenen Label Fritz Ale, gebraut für Kunden, die bereit sind, für Qualität etwas mehr Geld auszugeben und keine Fernseh- oder Industriebiere wollen. Heikes journalistische Kenntnisse halfen bei Design und Marketing. Natürlich ging der Weg nicht nur bergauf: Es gab Rückschläge, wie die „Bedenken“ einer ähnlich klingenden Cola-Marke gegen den Namen Fritz Ale und die daraus folgende Umbenennung in Ale-Mania. Heike und Fritz sehen das heute gelassen. „Dieser Streit hat unsere Bekanntheit bundesweit gesteigert. Dadurch entstand ein Interesse, das die Anwaltskosten ausgeglichen hat“. Mittlerweile kennt in der Craftbeer-Szene jeder Fritz und Heike Wülfing. Die Biere von Fritz gelten als besonders anspruchsvoll gemacht. Doch beide wollen ihr Wissen nicht als exklusives Geheimwissen verstehen, haben ein Buch geschrieben, legen alle Rezepte offen, ihre Arbeit soll „völlig offen und transparent“ sein. Im Mittelpunkt steht eine Idee, die beide verbindet: „Bier ist ein Kulturgut und sollte wie Wein einen hohen Stellenwert haben“, so ihr Credo. Gutes, vielfältiges Bier brauen und auf diese Weise Bier aus der Trinker-Ecke holen, das ist die Idee, für die beide transparent arbeiten, um anderen zu zeigen, dass gutes Bier jenseits der Massenindustrie machbar ist.

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Die Kneipe… ist in diesem Fall gar keine, sondern eine Brauhalle. Richtig, Halle, denn ein Ale-Mania-Brauhaus im klassischen Sinne sucht man in Bonn-Pützchen vergeblich. Nach einigen Jahren des umherziehenden Gastbrauens im Sauerland und in Siegburg haben sich Fritz und Heike Wülfing mit einer eigenen Brauhalle in Bonn-Pützchen einen Traum erfüllt. Nach und nach soll hier alles unter einem Dach vereint werden: Hopfen- und Malzlager, Braukessel, Gärtanks, Abfüllanlage, eine kleine Theke für Tastings – ein Bier aus Bonn, ein Bier für Bonn und die Welt. Die Halle gibt es schon, die Braugeräte stehen bereit, die Abfüllanlage ebenso und auch die Etikettiermaschine und ein Kronverkorker, der von Hand bedient werden muss. Noch wirkt vieles liebevoll-provisorisch, wächst und wandelt sich: Das Hopfenlager befindet sich in einer großen Kühltruhe, die Sudpfannen hat Fritz selbst aus alten Milchtanks umgebaut, die er einem Bauern günstig abkaufen konnte. Heizstäbe? Selbst eingebaut! Flaschenabfüller? Aus einem alten Weinabfüller umgebaut! Man erkennt den studierten Maschinenbauer überall. Alles entstand in eigener Handarbeit, oft dank helfender Hände aus dem Freundeskreis, und auch das Bier ist Handarbeit, denn die Technik darf nicht darüber hinweg täuschen, dass jeder Brauschritt hier noch Menschenhand erfordert. Und während Fritz und Heike ihre Geräte und Biere erklären, läuft irgendwo in der Brauhalle ihr kleinerer Sohn hin und her und baut sich aus Malzsäcken seinen Spielplatz – familiär geht es zu, wo Wülfings brauen. Die Brauhalle von Ale-Mania ist ein Ort für Bierliebhaber, an dem echtes handgemachtes Craftbeer entsteht, der lebendig wirkt und an dem Offenheit gelebt wird.

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Die Gründe… liegen auf der Hand: Wer mit Heike und Fritz ihre neue Brauhalle betritt, der sieht und spürt sofort, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt und wie viel Zeit beide hier verbringen! Alles aus einer Hand bieten zu können, ein Bonner Craftbeer vollständig in Bonn-Pützchen hergestellt, das ist das Ziel. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Produkt, das Bier selbst. Auswärtiges Brauen birgt Reibungsverluste durch Transport und Umfüllung. Jetzt, unter ihrem eigenen Dach in ihrer eigenen Brauhalle, soll der letzte kleine Schritt gegangen werden, kompromisslos hohe Qualität und Vielfalt anzubieten und zu zeigen, wie weit Bier über den Einheitsgeschmack hinausreichen kann.

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Die Links … wir schrieben unser allererstes Off Topic über Ale-Mania, aber auch die Homepage und die Facebook-Seite von Fritz und Heike Wülfing solltet ihr euch anschauen. Wer sich für das Buch der beiden interessiert, findet es hier. Kaufen kann man das Bier zurzeit bei P&M Getränke in Bad Godesberg, im Edeka an der Bornheimer Straße und im Kaufhof. Unter den Bonner Kneipen führen das La Victoria, das Limes und das Kurzlebig zurzeit Ale-Mania auf der Karte – also hingehen und probieren! Und nicht ärgern, wenn das leckere Ale-Mania mal ausverkauft ist – Craftbeer ist nun einmal keine industrielle Massenware!

Die Bilder… zeigen die gemeinsame Liebe von Heike und Fritz zu Ale-Mania. Sie zeigen aber auch die Brauanlagen in ihrem provisorischen und selbst entwickelten Charakter, der überall im Mittelpunkt steht. Craftbeer halt – Handarbeit, weit ab vom industriell Übernormten. Aber seht selbst, Heike und Fritz in ihrer Ale-Mania-Brauhalle, ein Craftbeer aus Bonn für die Welt!

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

Ale Mania Bonn Craftbeer Fritz Wülfing Brauerei

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Lieblingskneipe! Leo und Andrea im Flynn`s Inn

Menschen, Kneipen, Portraits. Ein Projekt von We love Pubs

Lieblingskneipe Bonn mit Kocheule und Drinklabor Ausgehen in Bonn Flynns Inn

Meistens landen wir beim Whisky – da steckt so viel Vielfalt drin!“


Die Gäste: Leo und Andrea erscheinen erst einmal durchaus unterschiedlich: Er ist weitgereist und über zig Stationen vom Eichsfeld über Hannover, Magdeburg, Hamburg, Münster und Rom in Bonn gelandet; in ihr erkennt man die Ur-Beulerin („Darauf lege ich Wert!“). Er arbeitet für ein großes Postunternehmen, sie in einer Musikschule. Seine Leidenschaft liegt in Getränken, ihre im Kochen bekannter und ausgefallener Gerichte. Doch da beginnen sie, die Gemeinsamkeiten, die eigentlich überwiegen: Food and Drinks – beide Leidenschaften lassen Andrea und Leo gerne in Bonn ausgehen, aber auch zu Hause experimentieren. Sogar selbst destilliert wurde schon. Und beide verbinden ihre Leidenschaften in zwei wunderschönen Blogs über Rezepte, Kocherfahrungen, Getränkespezialitäten, gute Lokale in Bonn und mehr. Leo und Andrea, das steht außerdem für eine große Liebe zum Whisky. Hier kommen beide ins Schwärmen, erzählen von Urlauben mit Besuchen in Destillen, erklären uns Laien geduldig Trinktemperatur und die Öffnung des Whisky durch Wassergabe. Leo und Andrea sind vielleicht das Ehepaar Bonns, das die größte Whisky-Expertise aufweist, erworben auf jahrelangen Erkundungsreisen. Aber Leo und Andrea sind trotz allem lokal verwurzelt, leben in Schwarzrheindorf, haben dort in der Doppelkirche geheiratet und im Assenmacher gefeiert. Doch, wir hatten das Gefühl, dass bei Leo und Andrea die weite Welt und Verbundenheit zum Lokalen fest verschmolzen sind.

Die Kneipe: Das Flynn`s Inn Bonn ist aus unserer Sicht ja der Pub-Newcomer der vergangenen zwei Jahre. Dave Flynn hat hier 2014 einen wunderschönen, liebevollen Pub errichtet, der zum Bleiben einlädt. Die Bierauswahl reicht weit über den Standard hinaus, das Whisky-Sortiment ist umwerfend und eines der größten Bonns. Zwischen dunklem Holz und rot tapezierten Wänden entsteht echte Irish-Pub-Stimmung!

Die Gründe: Leo und Andrea lieben Whisky, Leo und Andrea lieben England, Irland, Schottland – all die schönen Orte mit riesiger Bierauswahl und einer Whisky-Destille in quasi jedem Dorf. Wer das in Bonn haben will, der muss eigentlich zu Dave Flynn kommen. Lieblingskneipe halt.

Die Links: …zu unserem ausführlichen Bericht über das Flynn`s Inn in der Bonner Altstadt …zur Homepage der Flynn`s Inn Whiskeybar …und natürlich zu den wundervollen Blogs von Leo und Andrea alias Drinklabor und Kocheule. Ein Blick lohnt sich!

Die Bilder: Zeigen ein tolles Paar mit tollen gemeinsamen Interessen. Man erkennt beider Liebe zum Whisky, wenn sie anstoßen oder das Glas leicht für die richtige Trinktemperatur in der Hand wärmen. Und dann ist da noch dieser Glanz in den Augen, wenn beide über ihre Reisen in die Whisky-Regionen dieser Welt oder aber über ihre Heimat Bonn-Beuel erzählen – oder aber dem anderen einen Blick zuwerfen.

Lieblingskneipe Bonn mit Kocheule und Drinklabor Ausgehen in Bonn Flynns Inn

Lieblingskneipe Bonn mit Kocheule und Drinklabor Ausgehen in Bonn Flynns Inn

Lieblingskneipe Bonn mit Kocheule und Drinklabor Ausgehen in Bonn Flynns Inn

Lieblingskneipe Bonn mit Kocheule und Drinklabor Ausgehen in Bonn Flynns InnLieblingskneipe Bonn mit Kocheule und Drinklabor Ausgehen in Bonn Flynns Inn

Lieblingskneipe! Tirza und Andreas im Limes

Menschen, Kneipen, Portraits. Ein Projekt von We love Pubs

Limes Bonn

Im Limes treffen wir immer wieder Leute, die wir kennen.

Hier ist einfach Gott und die Welt.”


Die Gäste: Tirza und Andreas wurden etwas weiter südlich am Rhein und an der Ahr geboren, kommen aus Bad Breisig und Ahrweiler. Dort trafen sie sich, lernten sich kennen, verliebten sich, heirateten 2010, zogen im selben Jahr aus beruflichen Gründen nach Bonn und wohnen nun rechtsrheinisch. Andreas ist als IT-Berater immer wieder viel unterwegs, die Projekte liegen mal hier, mal dort. Tirza als Krankenpflegerin pendelt zwischen den Schichten – weshalb feste Gewohnheiten einen ankernden Rahmen bilden, so wie das Limes. Beide sind trotz der Verbundenheit zur Ahr eher Bier- als Weintrinker, beide sind auf Twitter aktiv, so musste We love Pubs ihnen fast zwangsläufig begegnen. Und da wir uns mittlerweile auch privat kennen, freuen wir uns, mit beiden ihre Lieblingskneipe besuchen zu dürfen.

Die Kneipe: Das Limes ist eine Art Bonner Haus der Biere – mit fünfzig Bieren aus Fass und Flasche bietet es die größte Bierauswahl Bonns, dazu viel rockige Musik gemischt mit Metall, Irish Folk und einigen Oldies. Hier trifft sich, wer in Bonn gute Musik und gutes Bier sucht. Dazu passt die Stimmung: ungezwungen, lässig, ohne aufgesetzt zu sein. Von außen eher unscheinbar, ist es innen fast immer gut gefüllt.

Die Gründe: Lässig und ungezwungen – Tirza und Andreas besuchen das Limes gerne für den letzten Absacker nach der Altstadt-Tour. Hier kann man abschalten und trifft doch immer irgendjemanden. Immer wieder werden Hände geschüttelt oder zugenickt – dennoch bietet die eigene Ecke einen festen Anker. Hier ist alles kann, nichts muss. Denn eigentlich haben Andreas und Tirza ganz unterschiedliche Kneipen-Vorlieben: ihn zieht es eher zum Fußball in den Pub, sie für die Musik in die Musiktruhe – im Limes finden beide ihre Nische, Andreas spricht lachend vom „kleinsten gemeinsamen Nenner“.

Die Links: …zu unserem Bericht über das Limes am Rande der Altstadt …und zur Homepage des Limes Bonn.

Die Bilder: „Der kleinste gemeinsame Nenner“ täuscht, auf den Bildern präsentiert sich ein toll harmonierendes Paar. Es sind die kleinen Blicke, wenn er spricht und sie lächelt oder andersherum. Man merkt, dass hier zwei gemeinsam genießen können und das bestimmte Etwas dabei in der Luft liegt – und wenn es am Kickertisch gegeneinander geht, dann knistert es doppelt.

Lieblingskneipe! Tobias, Sebastian und Bella im Blauen Affen

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Lieblingskneipe Bonn Rednib Blauer Affee Biergarten am Rhein

“Der Blaue Affe war schon zu Schulzeiten unser Treffpunkt – für uns ist es der schönste Biergarten am Rhein mit vielen liebgewonnenen Erinnerungen.”


Die Gäste: Tobias und Sebastian sind fast Ur-Beueler. Obwohl eigentlich in Hamburg geboren, zogen sie als Kinder nach Bonn, wuchsen in der Beueler Kreuzherrenstraße auf und besuchten später das benachbarte Kardinal-Frings-Gymnasium. Beide sind Bonn treu geblieben und betreiben seit Oktober 2013 das unabhängige Streetware-Label Rednib. Der kleine Kiwi mit dem markanten Schnabel ist mittlerweile immer häufiger in Bonn anzutreffen. Als Logo der Marke steht er – von hinten gelesen – auch für den Familiennamen von Tobias und Sebastian. Seit 2014 führen beide am Belderberg auch ihren eigenen Streetware-Store und in diesem Herbst soll in Hamburg das zweite Geschäft eröffnen. Immer dabei – egal ob im Laden oder im Blauen Affen – ist Bella, Sebastians Hündin.

Die Kneipe: Ist erst einmal gar keine, sondern ein Biergarten. Der Blaue Affe bildet im Frühling bis zum frühen Herbst den Biergarten des benachbarten Haus am Rhein. Da Beuel die Gnade der langen Abendsonne kennt, kann man im Blauen Affen etwas abseits der Promenade, aber immer noch in Sichtweite zum Rhein in bayrisch angehauchter Biergarten-Atmosphäre den Sommer in vollen Zügen genießen.

Die Gründe: Beuel, Kreuzherrenstraße, KFG – man könnte fast sagen, Tobias und Sebastian sind im Blauen Affen aufgewachsen. So entsteht natürlich ein guter Draht zum Betreiber, der zum Geschäftskontakt wuchs und dazu führte, dass das Personal des Blauen Affen mittlerweile von Rednib ausgestattet wird. Außerdem bietet der Biergarten nicht nur einen schönen Blick auf den Rhein, sondern Bella kann hier herumlaufen und toben … und ab und zu einem Gast mit treuem Blick etwas Grillfleisch abtrotzen.

Die Links: …zum Rednib-Label von Tobias und Sebastian … zu unserem Bericht über den Blauen Affen … und zu allen Bildserien der Reihe „Lieblingskneipe

Die Bilder: Tobias und Sebastian sprühen vor Begeisterung für ihr Projekt, nutzen das Bier im Biergarten aber auch für ernste Gespräche über das Geschäft und weitere Pläne. Wir finden: beides spürt man auch in der Bildserie!

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 Lieblingskneipe Bonn Rednib Blauer Affee Biergarten am Rhein

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Lieblingskneipe Bonn Rednib Blauer Affee Biergarten am Rhein

Lieblingskneipe Bonn Rednib Blauer Affee Biergarten am Rhein(PS: Wie für alle Berichte in unserem Blog gilt auch für die Reihe Lieblingskneipe, dass es sich nicht um kommerzielle Werbung handelt und wir keinen Gewinn mit den Beiträgen erzielen. Jede Empfehlung und jedes Lob sprechen wir aus unentgeltlicher Überzeugung aus.)