La Victoria/ Nordstadt/ Bornheimer Straße

Wir hätten wetten könne, dass wir eine Neuheit entdeckt haben, aber das La Victoria gibt es nun schon seit drei Jahren, so der weibliche Teil des deutsch-ecuadorianischen Betreiber-Paares. Dennoch sind wir felsenfest davon überzeugt, hier einen Geheimtipp gefunden zu haben, eine echte Perle unter den Kneipen in Bonn!

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Das La Victoria befindet sich an der Bornheimer Straße direkt hinter dem Ring, also unweit der Viktoriabrücke, an die sich auch die Namenswahl anlehnt. Das und die Neigung der beiden (netten!) Wirte zu Südamerika soll sich im Kneipnamen wiederfinden.

In einem Altbau beheimatet präsentiert sich das Lokal mit hohen Decken, doch der bürgerliche Touch wurde durch eine gewollt shabby-schicke Einrichtung gezielt durchbrochen. Im einzigen Kneipraum befindet sich eine Reihe kleinerer, individuell gestalteter Zweier- und Viertische, die Wände wurden durch dezente Rot- und Grüntöne im verwaschenen Look aufgepeppt. In der Ecke steht ein Klavier, Zeitschriften liegen aus und Brettspiele sind auch zu haben. Dazu sorgt Kerzenlicht für eine angenehme Atmosphäre und die Musik kommt chillig-locker daher.

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Spannend fanden wir die Bierauswahl. Zwar gibt es bisher nur ein Fassbier (Mühlen), aber ein weiteres soll folgen und die Flaschenauswahl kann sich ohenhin sehen lassen: Mühlen, Becks, Flens und Astra sind gute Klassiker, Hellers-Kölsch und mehrere Pinkus-Biere führt nun wirklich nicht jeder, dazu finden sich auf der aushängenden (!) Karte noch Tannzäpfle, Weihenstephaner und Tegernseer. Die Preise pendeln zwischen fair und gehoben, was wir aber völlig ok finden, denn von Hausbrauereien wie Hellers oder Pinkus georderte Biere dürfen mehr kosten. Ein absolutes Hightlight ist dabei das in Bonn gebraute Craftbeer Ale Mania, das in verschiedenen, wechselnden Sorten ganz neu aus der Flasche angeboten wird – herrlich! Das sollte jeder mal probiert haben (obgleich auch etwas teurer – aber hier wie gesagt völlig berechtigt).

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Insgesamt waren wir ein wenig überrascht, dass dieses Lokal nicht längst von Hipstern überrannt wird – denn dafür hat es eigentlich alle Voraussetzungen. Andererseits: Schön, dass es nicht so ist, wie für Hipster, aber ohne Hipster ist doch auch nett… 😉

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Bliebe nur ein winzig kleiner Kritikpunk unseres Kneipentests: das La Victoria benötigt dringend ein besser zu erkennendes Außenschild, man übersieht dieses Highlight der Bonner Kneipen einfach zu schnell – und das ist wirklich schade!

Deshalb unsere Meinung: geht da mal hin – toller Laden! (und aus unserer Sicht noch ein Geheimtipp)

Testtag: Dienstag

Fass: Mühlen

Flasche: Mühlen, Hellers, Becks, Astra Flens, Pinkus (Pils, Spezial, Lager), Tannzäpfle, Tegernseer, Weihenstephaner – und ganz neu: Ale Mania, das Bonner Craftbeer!

Besonderheiten: Schach und andere Brettspiele Internet: — (aber Facebook: hier)

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Kurzlebig/ Zentrum/ Rathausgasse

Das Kurzlebig direkt hinter dem Rathaus lebt mittlerweile alles andere als kurz, denn durch den sich zum Glück verzögernden Abriss des Viktoriakarrees bleibt hier bislang eine tolle Ausgeh-Ecke Bonns erhalten.

Kurzlebig Cafe Bonn Craftbeer

Natürlich ist das Kurzlebig keine Kneipe, sondern ein Café, vielmehr eine Frühstückerei, die sich als hippes Szenelokal etabliert hat – nicht zuletzt durch den improvisierten Charakter der Ausstattung (obgleich es mittlerweile schon etwas dauerhafter und geplanter geworden ist). In diesem Kontext wird seit einiger Zeit auch Abendbrot geboten und dazu passend eine tolle Bierauswahl.

Deshalb wollen auch wir kurz einen Tester-Blick auf das Kurzlebig werfen, denn obgleich wir eigentlich für einen Kaffee hier verabredet waren, hielt uns die nette Atmosphäre bis in den Abend und da fiel unser Blick auf einen Bierkühlschrank, der etwas für Bonn seltenes bietet: Ein kleines Craftbeer Paradies!

cooles Café in Bonn Frühstück Craft Beer

Mittlerweile kann der Gast im Kurzlebig Pale Ales, IPA und vieles mehr trinken, z.B. vom Bonner Craftbeer-Start-Up Ale Mania oder von der wiederbelebten Hamburger Ratsherrn-Brauerei. Eine tolle Sache!

Der Schwerpunkt hier im Kurzlebig liegt immer noch auf Frühstück, Kaffee und mittlerweile klassischen Abendbrot wie zu Hause. Aber nicht nur die Biere, auch andere Kaltgetränke wie Mischmasch, Hopfenlimo und mehr zeugen davon, dass man sich hier als In-Anlaufstelle etablieren wird. Das sollte gelingen, nicht nur weil es hier wirklich charmant und individuell eingerichtet ist, sondern weil ja mittlerweile auch der Abriss des Viktoriakarrees vom Tisch ist. Das kurzlebig kann also langlebig werden – sehr schön!

Deshalb unsere Meinung: Szenig, schick, hippe Adresse für jede Tageszeit. Und auch für den Biergourmet eine echte Bereicherung!

Testtag: Sonntag

Fass:

Flasche: Ale Mania (Gose, IPA), Ratsherrn (Pale Ale, Rotbier) Craftwerk (Hop Head IPA, Holy Cowl, Tangerine Dream), Mühlen Kölsch, Peters Kölsch, Augustiner, Tannzäpfle, Pott´s Landbier, Stiegl, Lammsbräu, Schlapppe Seppel, Meantime Chocolate Porter

Besonderheiten: Eigentlich Café und Frühstückerei – aber tolle Biere!

Internet: www.kurzlebig.net

So kann man sich als Blogger irren! Als wir diesen Bericht 2014 schrieben, stand noch der Abriss des Bonner Viktoriakarree bevor. Umso erfreuter waren wir, als der Stadtrat Ende 2015 dem Projekt doch einen Riegel vorschob. Etwas voreilig im Augenblick der Freude passten wir obigen Bericht an. Jetzt wird zum 31.03.2016 leider der Mietvertrag des Kurzlebig doch nicht verlängert, die Schließung kommt unverändert. Wir wollen unseren Bericht jedoch in seiner letzten, hoffnungsvollen Fassung belassen und wünschen dem Team des Bonner Kurzlebig, dass es andernorts weitergehen kann.

cooles Café in Bonn Frühstück Craft Beer

OFF TOPIC: Was ist ein gutes Bier? Ein Plädoyer für die Vielfalt

Heute wagen wir uns einmal auf vermintes Terrain und fragen ganz banal: wann ist ein Bier ein gutes Bier? Klar, die einfachste Antwort ist wie so oft auch die treffendste: wenn es schmeckt! Dabei ist und bleibt Geschmack individuell und jeder muss selber entscheiden, was nun sein oder ihr Lieblingsbier ist – häufig hat das ja auch etwas mit regionalen Gepflogenheiten und ersten Trinkgewohnheiten zu tun. Wir fühlen uns z.B. bis heute bei jedem Glas Rolinck (aus Steinfurt im Münsterland) an unser erstes Schützenfest und die netten Mädels dort erinnert und diese wohlige Erinnerung lässt das ohnehin schon lecker herbe Pils noch leckerer werden.

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Biervielfalt aus der Flasche – Bier ist mehr als Einheits-Pils!

Aber im Sinne dieses Blogs wollen wir eher die Frage nach Biervielfalt klären. Denn Bier kann so viel mehr, als ein Blick in die deutsche Brauereilandschaft vermuten lässt: Bittereinheiten, verschiedene Hopfensorten oder gar hopfengestopft, viel oder wenig Malz – Bier kann so anders sein als das gängige Pils oder Kölsch. Damit wir uns nicht falsch verstehen: wir sind große Freunde eines guten Pilsbieres oder eines leckeren Kölsch. Aber die Bandbreite an Geschmack lässt in Deutschland immer mehr nach.

Stichwort Hopfen: Warum eigentlich immer Hallertauer, wie er mehrheitlich in Deutschland verwendet wird? Warum nicht aus der Vielfalt der Hopfensorten schöpfen und trotzdem gemäß dem Reinheitsgebot brauen? Warum nicht mal Tettnanger oder Kent Golding aus England? Oder sogar Polaris oder Cascade, zwei gezüchtete Aromahopfen? Versprochen, es wird ein ganz anderer Biergeschmack! Hopfen kann nämlich für Unternoten sorgen, die trotz Reinheitsgebot ein Bier zitronig oder karamellig machen. Deutsche sind bei ausländischen Bieren hier schnell mit dem Satz „Igit, Zusätze!“ zur Hand, aber das stimmt nicht, viele englische, amerikanische, belgischen und nun langsam auch wenige deutsche (Craftbeer-) Brauereien erreichen Geschmacksvielfalt durch andere Hopfensorten.

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Hopfen macht das Bier bitter – und das will doch keiner… Warum eigentlich nicht? Die Bitterkeit eines Bieres wird in IBU (International Bitterness Units) gemessen und ein Pils könnte hier bis zu 40 IBU haben – selbst Jever liegt hier nur bei ca. 30 IBU und alle Brauereien bauen hier ab, um den Massengeschmack zu treffen. Schade eigentlich, denn der Massengeschmack sorgt dafür, dass Biere sich viel zu ähnlich schmecken. Findet ihr nicht? Ok, dann stellt einem Bitburger, einem Krombacher und einem Warsteiner ein Bitter 42 gegenüber – das ist ein Pils der Hallerndorfer Brauerei. Der Unterschied ist frappierend. Und India Pale Ale oder Stout-Biere können bis zu 60 IBU reichen. Ob man das noch trinken kann? Klar! Die Mischung macht`s – mehr Hopfen verlangt nicht selten auch nach mehr Malz (beim Stout fängt z.B. die Malzigkeit den Bittergeschmack auf und federt ihn ab, beim IPA sorgen die Fruchtnoten der verwendeten Hopfensorten dafür).

Stichwort Braustile: in Deutschland haben Pils, Kölsch, Alt, Helles und Weizen vermutlich die größte Tradition. Aber auch Märzen und Export sind typisch für deutsches Bier, werden aber kaum noch getrunken. Schade eigentlich. Und warum nicht öfter ein Ale oder Stout aus deutschen Brauereien? Und selbst natürliche, im Brauprozess selber integrierte Zusätze wie Früchte (z.B. im Kirschbier – wir reden also ausdrücklich nicht von Aromen oder später, nach dem Brauen zugegebene Zusätze) sind aus unserer Sicht mehr Bereicherung als der von vielen scheinbar prophezeite Untergang des Abendlandes. Eine Gose (mit Koriandersaat) ist eine leckere Sache! Bier darf sich ein solches Getränk dann zwar in Deutschland (Reinheitsgebot) nicht mehr nennen – aber was soll`s!

Deshalb abschließend zurück zur Ausgangsfrage: was ist ein gutes Bier? Grundsätzlich jedes. Aber Vielfalt bereichert die Bier- und Kneipenlandschaft. In Bonn dominieren z.B vor allem Sion, Krombacher und Bitburger den Kneipenmarkt. Mehr Mut zu Vielfalt bitte! Zum Beispiel so wie in Bonn von Fritz Wülfing und seinem Craftbeer Ale Mania praktiziert. Und bitte, liebe Großbrauereien, macht den Trend gerne mit, kauft vielleicht sogar die Kleinen wie im Falle Braufactum/ Bitburger, aber vereinheitlicht nicht gleich wieder!

Deshalb unser Wunsch zum Ausgehen und Biertrinken: Wir möchten uns auch deshalb für eine Kneipe entscheiden, weil dort das Bier anders ist, es zu unserer heutigen Stimmung oder vielleicht zum Essen passt. Wir wünschen uns wenigstens einige Kneipen, die diesen Weg gehen. Das sollte trotz Brauereibindung möglich sein (aber das ist ein anderes Thema für ein anderes Off Topic…).

Aufschlussreich ist übrigens auch dieser Bericht von ZDFInfo

OFF TOPIC: Ale Mania – das Bonner Craftbeer

Hey, Bonn hat ein Craftbeer und keiner scheint es zu merken – auf jeden Fall nicht in Bonn, denn außerhalb unserer kleinen Stadt am Rhein erfreut sich Brauer Fritz Wülfing fast schon eines Kultstatus. Wir selber haben Ale Mania bereits mitten in Berlin in einer ehemaligen Markthalle getrunken. Aber auch in Bonn sind die leckeren Biere von Fritz auf dem Vormarsch.

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Fritz Wülfing braut Ale Mania (früher Fritz Ale, bis zu einer Klage einer ähnlich klingenden Cola-Marke…). Der Brauer selber hat sein Handwerk – und um das handelt es sich hier wirklich – nicht gelernt, sondern bildete sich als Autodidakt. Trotzdem oder gerade deshalb schmeckt sein Bier herrlich anders! Auf dem Beuler Bürgerfest war AleMania mit einem kleinen Stand vertreten und schenkte ein IPA aus, das mit zitroniger Unternote wunderbar hopfig mundet. Mit oder ohne Reinheitsgebot – beides gibt es unter den Vielfältigen Bieren von Ale Mania: Viel Hopfen, Aromahopfen, Mischung verschiedener Malze, Koriandersaat – dies sind nur einige Mittel, Geschmacksvielfalt zu erreichen Mittlerweile gibt es neben verschiedenen IPAs auch ein Red, ein Rauchbier (Scottish Ale – in Schottland ersetzte das Malz lange den teureren Hopfen) und eine Gose (Leipziger Spezialität, u.a. mit Koriandersaat), ein leichtes Session IPA, ein Golden Ale im englischen Stil – spannend, vielfältig, lecker! Und weit weg vom immer-gleich-Geschmack der großen Industriekonzerne.

Seit Jahresanfang 2015 besteht eine neue, eigene Abfüllanlage in Beuel. Gebraut wird zurzeit noch über gemietete Braukessel, z.B. im Siegburger Brauhaus, aber die eigene Halle bietet bald auch Platz, den Brauprozess vollkommen selbst unter einem Dach durchzuführen. In den Bonner Kneipen finden sich die Bier-Highlights von Fritz Wülfing aber noch selten – mit dem La Victoria ist jedoch der Anfang gemacht und jüngst haben auch das Limes und das Kurzlebig Biere von Fritz ins Programm genommen. Natürlich sind die Biere nicht immer vorrätig – aber das wäre auch ein Anspruch, der nicht zu Handarbeit und Craftbeer passt.

Müssen wir eigentlich noch erklären, was ein Craftbeer ist? Ein handwerklich gemachtes Bier jenseits des Massengeschmacks und der großen Abfüllanlagen mit viel mehr persönlichem Aufwand. Häufig werden andere Hopfen- und Malzsorten verwendet und so besondere Geschmacksnoten erzielt. Oder es werden alte Braurezepte neu aufgelegt.

Eine super Sache – und aus Bonn! Bier kann so viel mehr als die Großbrauereien glauben!

Internet: www.ale-mania.de und auch auf Facebook

AleMania

Limes/ Altstadt/ Kölnstraße

Volltreffer! Unser erster Besuch im Limes (nach Jahren in Bonn!) hat uns gleich vollauf begeistert. Wir wissen zwar nicht, ob man das Limes wirklich noch als Teil der Altstadt sehen darf, aber es grenzt durch die Kölnstraße direkt an diesen Kneipen-Stadtteil.

Zwar wirkt das Limes von außen etwas heruntergekommen und auch innen präsentiert es sich eher als dunkles Ecklokal. Dennoch waren wir vollauf begeistert, denn hier zeigt ein Lokal Mut zur Bierauswahl: Vom Fass stehen neben einem guten, herben Pils (Jever), mit Reissdorf-Kölsch, Gambrinus (tschechisch) und Zywiec (polnisch) vier Biere zur Auswahl und aus der Flasche scheint das Angebot endlos und aus aller Herren Länder: drei russische Biere, vier polnische, drei tschechische, Mythos aus Griechenland und San Miguel aus Spanien, ein belgisches Kirschbier und viele weitere, teilweise je nach Tagesangebot. Nach eigenen Angaben des Limes sind es immer um die 50 (!) Flaschenbiere, die das Lokal bietet. Wow! Wir möchten allerdings die Begeisterung minimal dämpfen, denn nicht alles gibt es immer – kann es vielleicht bei dieser Auswahl auch nicht. Wir hatten auf jeden Fall das Pech, gleich dreifach ein ausverkauftes Bier ordern zu wollen.

Toll ist die Bier-Weltreise, bei der für 25,- Euro zehn Biere aus zehn Ländern frei gewählt werden können. Ein spitzen Angebot!

Bezüglich der Gäste zeigt sich das Limes zwischen alternativ und rockig, dabei mehrheitlich in einem Alter zwischen 20 und 30. Klassische Juristen in Timberlands wird man hier eher selten treffen, Fans von Metallica schon eher.

Ach ja, Fußball via Sky gibt es im Limes mittlerweile nicht mehr.

Limes Bonn Altstadt große Bierauswahl

Deshalb unsere Meinung: Hingehen! Biere probieren!

Testtag: Freitag

Fass: Jever, Reissdorf, Zywiec, Gambrinus

Flasche (der Einfach halt halber alphabetisch – Achtung: nicht alles dauerhaft im Ausschank): Ale-Mania, Astra Rotlicht, Astra Urtyp, Baltika (7 & 9), Beck´s, Bit, Bitter 42, Duckstein, Flensburger, Früh, Grolsch, Heineken, Kilkenny, Lindemans Kriek (Kirschbier), Krusovice, Lech, Mythos, Newcastle Brown Ale, Pilsener Urquell, San Miguel, Schöfferhofer, Staropramen, Schachterskoje, Tyskie, Warka, Zywiec und weitere je nach Angebot

Besonderheiten: Bierweltreise (25,- Euro bei 10 Bieren aus 10 Ländern nach Wahl), kostenloser Kickertisch

Internet: http://www.limes-musikcafe-bonn.de (auch ein sehr sehr geiler Link – Musikcafe!)