Lichtblick/ Altstadt/ Breite Straße

Das Lichtblick in der Breite Straße der Bonner Altstadt bildete den zweiten Teil unseres mittwöchlichen Kneipen-Tests im doppelten Neuland – nach der UnFassBar betraten wir auch das Lichtblick erstmalig.

Direkt an der Ecke zur Dorotheenstraße gelegen, betritt man hier im Kneipen-Bermuda-Dreieck der Altstadt – auch die Pinte und das Billa Bonn liegen an dieser Kreuzung – ein in rotes und blaues Licht getauchtes, recht einladendes Lokal, das wir eher als Bar und weniger als Bierkneipe sehen.

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Dennoch gibt es reichlich Bierauswahl, vor allem neun Biere aus der Flasche (siehe unten), dazu vom Fass Sion und Radeberger. Das ist in der Menge toll, die konkreten Biere hängen allerdings scheinbar einmal mehr an der Brauereibindung des Lokals und bestechen nicht gerade durch Mut zur Auswahl – aber wer will es den Kneipen verdenken, dass sie unter den unseligen Bedingungen der Brauereibindung das beste aus der Situation machen.

Aber wie bereits beschrieben wirkt das Lichtblick auch eher barig und so stehen neben den Bieren auch Weine, Cocktails, Longdrinks, Whiskey sowie einige Schnäpse und Aperitifs, aber natürlich auch Antialkoholisches. Dabei mag auch hier die Auswahl nicht besonders speziell sein, aber uns fiel auf, dass die Preise sehr fair gehalten waren – alle Cocktails lagen um die 5,- Euro, meist sogar etwas darunter, das Whiskey-Sortiment kostete selten über 3,- Euro und der Erdbeer-Limes wird für 1,60 Euro geboten, da freut sich jeweils der Geldbeutel! (Hinweis: diese Preise sind Stand Juni 2015, für ihre Aktualität und mögliche Veränderungen übernehmen wir nicht die Gewähr).

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Apropos Erdbeer-Limes, das klingt doch nach typisch studentischem Shot und tatsächlich würden wir das Lichtblick als Studentenkneipe sehen, die auch bei unserem Test vor allem von jungen Gästen besucht war.

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Bleibt noch der Blick in den Innen- und Außenbereich: In den zwei Innenräumen finden sich mehrere hohe Tische mit Barhockern aus hellem Holz und auch größere Gruppen sollten hier Platz finden – wir vermuten unverifiziert, dass sich die Tische problemlos zusammenschieben lassen. Einige kleine Spiegel geben dem Raum etwas mehr Größe, ansonsten bleiben die Wände neben einigen Bildern schlicht, was zum Ambiente der schnörkellosen Cocktailbar aber passt. Außen gibt es natürlich auch im Lichtblick einige Tische und man sitzt wie bei mittlerweile fast allen Bonner Altstadt-Kneipen auf dem Bürgersteig.

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Alles in allem blieben aus unserer Sicht nur zwei Fragen: Warum waren wir eigentlich fünfzehn Jahre lang nicht hier? Und heißt es eigentlich der oder das Lichtblick?

Deshalb unsere Meinung: gute Bonner Bar, vor allem für Studenten

Testtag: Mittwoch (vor Fronleichnam)

Fass: Radeberger, Sion

Flasche: Augustiner, Flensburger, Jever, Becks, Astra Urtyp, Peters, Früh, Schöfferhofer, Franziskaner

Besonderheiten: Fußballübertragungen

Internet: hier der Link zur Facebook-Seite (hier heißt das Lichtblick übrigens Sportsbar – das hat uns jetzt doch etwas überrascht)

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Pinte/ Altstadt/ Breite Straße

Das Painless in der Bonner Altstadt hat Ende 2014 seine Türen für immer geschlossen, aber an seine Stelle ist innerhalb weniger Woche ein alt-neues Lokal getreten: Mit der „Pinte“ wurde die Vorgängerkneipe auch der Nachfolger. Allerdings wurde nur der Name wiederbelebt: Betreiber und Inneneinrichtung sind komplett neu und man hat sich einiges einfallen lassen:

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Schicksal des Lokals ist und bleibt aufgrund der begrenzten Fläche der doch recht geringe Platz – größere Gruppen sollten also auf jeden Fall reservieren. Aber auf der kleinen Fläche schufen die neuen Betreiber mit einigen pfiffigen Tricks eine schöne Stimmung: über der hölzernen Theke dienen aufgeschnittene Biergläser als Lampen, hinter dem Thekenraum bilden alte Weinkisten gestapelt das Regal. Das ist schön geworden und peppt den in dunklem Holz gehaltenen Innenraum angenehm auf. Natürlich finden sich auch die klassischen Bier-Emaille-Schilder.

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Stichwort begrenzte Fläche: die konnte natürlich nicht geändert werden und der sehr schmale Innenraum wird unverändert zur Hälfte von einer langen Holztheke geprägt. Es gibt jedoch auch einen kleinen Hinterraum mit wenigen kleinen Tischen.

Die Ausrichtung der Pinte scheint aus unserer Sicht jedoch keinesfalls der Typ Eckkneipe sein zu wollen, sondern hier ist eine neue studentische Kneipe in Bonn entstanden – mehrheitlich junge Gäste beleben das Lokal und die Preise der hervorragenden Bierauswahl sind studentisch-fair gehalten: großes Pils (Bitburger) oder Kölsch (Reissdorf) zu 3,- Euro das 0,4er-Glas und nur 1,50 Euro für die kleine Portion (0,2l). Auch irisches Kilkenny und polnisches Tyskie vom Fass für 4,- Euro der halbe Liter liegen als importierte Biere deutlich unter dem Bonner Preisschnitt. Der unseren Blog kennende Leser wird erahnen: wir wollen die Bierauswahl loben und haben uns vor allem über das Fassbier des Monats gefreut, das am ‚“Craft-Hahn“ läuft, jedoch nicht immer ein Craftbeer ist. Doch auch diese und verschiedene internationale Biere gibt es in der Pinte, dabei auch echte Vorreiter der Craftbeer-Szene wie Brewdog oder Sierra Nevada. Natürlich ist das Craftbeer deutlich teurer, vielleicht hier sogar etwas zu teuer, aber mittlerweile weiß vermutlich jeder Bierfreund, dass Ausgefallenes seinen berechtigten Preis hat. Sinnvoll gestaltet wurde dabei die Karte, die zwar kneipig-schlicht laminiert daher kommt, aber alle Biere nach Herkunftsland sortiert. Es ist uns dabei nicht gelungen, sie alle zu zählen, wir schafften es auf etwas über 40 Brauereien mit teils mehreren Bieren. Wow! Neben dem Limes an der Kölnstraße scheint die Pinte also die größte Bierauswahl Bonns zu bieten. Dazu gibt es noch einige Cider (auch hier mit Auswahl), hochprozentige Shots, Whiskey und auch Gin – die Gäste schätzen dies und die Pinte ist wirklich immer voll!

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Zurzeit arbeitet man außerdem am Unterhaltungsprogramm: donnerstags ist Karaoke angesagt, wobei der konkrete Wochentag noch wechseln und optimiert werden soll. Für die Fußballfreunde gibt es Sky. Und was uns dazu mega erfreut hat: es gibt kostenloses Popcorn, immer, wie geil!

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Deshalb unsere Meinung: Eine Bereicherung für die Altstadt! Echt studentisch, mit viel Charme und unglaublicher Bierauswahl!

Testtag: Donnerstag

Fass: Reissdorf, Bitburger, Guinness (auch als Black & Tan), Kilkenny, Tyskie, Tyskie Himbeere, Augustiner Edelstoff, Fass des Monats (wechselnd)

Flasche: Newcastle Brown Ale, Budweiser, Astra, Lech, Warka, Schneider Weisse, Heineken, Grolsch,Desperados, Rothaus Tannzäpfle, Hofmann Pils, Waldhaus, Brinkhoff´s, Schönramer Pils, Augustiner Hell, Störtebeker (Pils, Kellerbier, Whisky-Ale, Atlantik-Ale, Schwarzbier), Mythos, Miller, Sierra Nevada (diverse), Anchor-Brew, Blue Moon, Samuel Adams, Palm, Leffe, Tiger, Singha, Tuborg, Carlsberg, Estrella, San Miguel, Efes, Kronenburg, Stiegl, Staropramen, Pilsener Urquell, Gambrinus, Kozel, Brezniak, Krusovice, Brewdog (diverse).

Besonderheiten: Wiederbelebte Traditionskneipe in Bonn, Karaoke (z.Zt. donnerstags), Fußball via Sky (ein Fernseher immer FC), im Sommer auch Tische vor dem Lokal

Internet: hier der Link zur Facebook-Seite

La Victoria/ Nordstadt/ Bornheimer Straße

Wir hätten wetten könne, dass wir eine Neuheit entdeckt haben, aber das La Victoria gibt es nun schon seit drei Jahren, so der weibliche Teil des deutsch-ecuadorianischen Betreiber-Paares. Dennoch sind wir felsenfest davon überzeugt, hier einen Geheimtipp gefunden zu haben, eine echte Perle unter den Kneipen in Bonn!

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Das La Victoria befindet sich an der Bornheimer Straße direkt hinter dem Ring, also unweit der Viktoriabrücke, an die sich auch die Namenswahl anlehnt. Das und die Neigung der beiden (netten!) Wirte zu Südamerika soll sich im Kneipnamen wiederfinden.

In einem Altbau beheimatet präsentiert sich das Lokal mit hohen Decken, doch der bürgerliche Touch wurde durch eine gewollt shabby-schicke Einrichtung gezielt durchbrochen. Im einzigen Kneipraum befindet sich eine Reihe kleinerer, individuell gestalteter Zweier- und Viertische, die Wände wurden durch dezente Rot- und Grüntöne im verwaschenen Look aufgepeppt. In der Ecke steht ein Klavier, Zeitschriften liegen aus und Brettspiele sind auch zu haben. Dazu sorgt Kerzenlicht für eine angenehme Atmosphäre und die Musik kommt chillig-locker daher.

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Spannend fanden wir die Bierauswahl. Zwar gibt es bisher nur ein Fassbier (Mühlen), aber ein weiteres soll folgen und die Flaschenauswahl kann sich ohenhin sehen lassen: Mühlen, Becks, Flens und Astra sind gute Klassiker, Hellers-Kölsch und mehrere Pinkus-Biere führt nun wirklich nicht jeder, dazu finden sich auf der aushängenden (!) Karte noch Tannzäpfle, Weihenstephaner und Tegernseer. Die Preise pendeln zwischen fair und gehoben, was wir aber völlig ok finden, denn von Hausbrauereien wie Hellers oder Pinkus georderte Biere dürfen mehr kosten. Ein absolutes Hightlight ist dabei das in Bonn gebraute Craftbeer Ale Mania, das in verschiedenen, wechselnden Sorten ganz neu aus der Flasche angeboten wird – herrlich! Das sollte jeder mal probiert haben (obgleich auch etwas teurer – aber hier wie gesagt völlig berechtigt).

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Insgesamt waren wir ein wenig überrascht, dass dieses Lokal nicht längst von Hipstern überrannt wird – denn dafür hat es eigentlich alle Voraussetzungen. Andererseits: Schön, dass es nicht so ist, wie für Hipster, aber ohne Hipster ist doch auch nett… 😉

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Bliebe nur ein winzig kleiner Kritikpunk unseres Kneipentests: das La Victoria benötigt dringend ein besser zu erkennendes Außenschild, man übersieht dieses Highlight der Bonner Kneipen einfach zu schnell – und das ist wirklich schade!

Deshalb unsere Meinung: geht da mal hin – toller Laden! (und aus unserer Sicht noch ein Geheimtipp)

Testtag: Dienstag

Fass: Mühlen

Flasche: Mühlen, Hellers, Becks, Astra Flens, Pinkus (Pils, Spezial, Lager), Tannzäpfle, Tegernseer, Weihenstephaner – und ganz neu: Ale Mania, das Bonner Craftbeer!

Besonderheiten: Schach und andere Brettspiele Internet: — (aber Facebook: hier)

Bla/ Altstadt/ Bornheimer Straße

Viel mehr als Kneipen-Bla-Bla: Die Bonner Lärm Anstalt (also das Bla) ist eine echt kneipige Kneipe mit authentischer Stimmung und super fairen Preisen, die wir absolut empfehlen – falls ihr sie nicht sowieso schon kennt. Denn das Bla besteht seit 1983 und zählt damit natürlich zu den Alteingesessenen in Bonn. Laut eigenem Motto (wie geil ist das denn!?) „The right place for the wrong people!“ – wir kürzen ab: The place feels right!

Der im dunklen Rot gehaltene Kneipraum wurde von den Betreibern nur minimal bestuhlt, stattdessen finden sich in die Fensterbänke und an die Wände eingelassen gewundene Holzbänke sowie eine große Theke und einige Stehtische mit Barhockern – bei großem Andrang sollte man hier also schnell Kontakt finden und ins Gespräch kommen.

Die Bierauswahl fanden wir klasse, weil groß: Jever und Peters vom Fass sowie Tannzäpfle, Becks, Flensburger, Astra, Grolsch und Heineken sowie als Weizen Franziskaner aus der Flasche – das ist doch schon mal was. Natürlich werden auch andere Getränke, z.B. Whiskey, Schnaps oder ein kleines Gin-Sortiment (mit dem „Gin des Lebens“…) geboten, hier liegt aber so wie wir es sehen nicht der Schwerpunkt des Konzepts.

Vielmehr sahen wir im Konzept des Bla eine echte Bierkneipe alten Studentenstils, schnörkellos und urig, in der aber auch Konzerte und andere Events geboten werden – was auch die ausgiebige Beleuchtungsanlage und eine kleine, um drei Stufen erhöhte Bühne zeigen. Letztere ist im Normalbetrieb mit Stühlen besetzt. Fußball via Sky wird ebenfalls gezeigt. Auch ein Kickertisch ist vorhanden.

Essen bietet das Bla nicht, aber aus der benachbarten Frittebud kann alles mit herübergebracht werden.

Sagten wir anfangs, dass die Preise fair seien? Das sei kurz präzisiert: täglich zwischen 20.00 und 22.00 Uhr gibt es eine Fassbier-Happy-Hour mit 1,70 Euro für das 0,3er-Glas. Mehr als fair! Stichwort Glas: man trinkt (in der Regel) aus hauseigenen Bla-Gläsern. Mehr als cool! Und dazu waren alle Bedienungen bei unserem Besuch super freundlich und auskunftsbereit. Mehr als nett!

Minimale Kritik möchten wir dennoch üben: obwohl das Bla ein toller, stimmiger Laden ist, finden wir die politische Aussage auf der Facebook-Seite übertrieben – bei aller inhaltlicher Zustimmung: so politisch muss eine Kneipe nicht auftreten (und wir als Blog distanzieren uns ganz ausdrücklich von jeglichen politischen Aussagen – die gehören in andere Gremien!).

Unsicher sind wir ansonsten nur in einer Frage: liegt das Bla wirklich schon in der Altstadt oder noch im Zentrum. Egal, denn…

unsere Meinung: auf jeden Fall hin!

Testtag: Dienstag

Fass: Jever, Peters

Flasche: Tannzäpfle, Becks, Flensburger, Astra, Grolsch, Heineken, Franziskaner

Besonderheiten: Happy-Hour täglich 20.00-22.00 Uhr, Fußball via Sky, Kickertisch

Internet: http://www.bla-bonn.de

Bla (1)

Bla (3)

Bla (2)

Bla (4)

Café Blau/ Zentrum/ Franziskanerstraße


„Eh, was soll das denn schon wieder – ihr seid doch ein Blog über Kneipen!“

„Ach so, nein, keine Sorge. Wir bleiben den Kneipen treu. Aber das Café Blau ist trotz seines Namens mal wieder so ein Bonner Misch-Ding und lohnt sich zu jeder Tageszeit.“


Cafe Blau (4)

Also alle Einwände direkt geklärt? Ok, denn kann ja unser Testbericht folgen: Das Café Blau oder kurz das Blau direkt hinter dem Uni-Hauptgebäude kennen vermutlich alle noch aus ihrer Studentenzeit. Wir selber wissen gar nicht mehr, zu wie viele Kaffeepausen zwischen Seminaren und noch mehr Dates wir hier zu Gast waren. Tatsächlich geht man hier eher zu Kaffee, Frühstück, Brunch oder Mittagspause hin. Aber auch am Abend bietet das Blau einiges – z.B. 13 verschiedene Biersorten, Wein und Cocktails.

Cafe Blau (1)

Das Innere das Café Blau scheint seit den 80ern unverändert zu sein und ist vermutlich auch deshalb zu allen Zeiten angesagt. So erschein es uns, dass das ohnehin studentische Publikum noch ein wenig hipper geworden ist – weshalb wir das Blau auch in die Kategorie „Hip bis Hipster“ aufnehmen und der Meinung sind, dass es in Bonn viel zu wenige derart gewachsene coole Ausgeh-Locations gibt!

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Getreu dem Namen sind die Wände je halb hell- und dunkelblau gestrichen, Theke wie Beleuchtung kommen old-school im original 80er-Look daher – vor allem der überdimensionale Glas-Kronleuchter irgendwo zwischen Bauhaus und Stalin-Barock.

Sitzgelegenheiten bieten sich auf zwei großen gerundeten Sofagarnituren sowie auf Plastikstühlen an Holztischen. Letzteres mag banal klingen, passt aber ins Konzept. Das gilt auch für die Plastikblumen hinter der Theke, an der man zwar nicht steht und klönt, die aber dennoch den Raum bereichert. Alles in allem also ein stimmiges Konzept, dass heute problemlos jeden Hipster befriedigt, aber gerade nicht gewollt, sondern einfach da ist.

Cafe Blau (3)

Und dreizehn (in Zahlen: 13!) Biere: Vom Fass Reissdorf und Köpi, aus der Flasche Mühlen, Tannzäpfle, Astra, Astra Rotlicht, Augustiner, Budweiser (Budvar), Heineken, Franziskaner, Corona, Desperados. Von wegen Café! Essen ist wie gesagt möglich und die Preise sind fair – wie es sich für ein Studentenlokal gehört! Deshalb wollen wir auch gar nicht auf die Kritik eingehen, die teilweise geäußert wird: langsamer Service, Essen nicht immer auf 1a-Qualität… Erstens haben wir diese Erfahrung selten gemacht und zweiten: sind das wirklich die Kritikpunkte, an denen man eine coole studentische Ausgeh-Location misst?

Cafe Blau (2)

Dennoch müssen wir Wasser in den Wein gießen: dem Blau droht der Abriss. Aus unserer Sicht ein Skandal, denn obwohl wir ein großer Freund neuer Bauprojekte sind, überwiegen hier Tradition und Bausubstanz (die Glasmalerei-Fensterfront des alten Viktoriabads direkt neben dem Blau!).

Deshalb unsere Meinung: Hingehen! Echte Abend-Alternative, auch schön für ein Date und fast schon zu stylish für Bonn

Testtag: Donnerstag

Fass: Reissdorf, Köpi

Flasche: Mühlen, Tannzäpfle, Astra, Astra Rotlicht, Augustiner, Budweiser (Budvar), Heineken, Franziskaner, Corona, Desperados

Besonderheiten: Tolles Interieur für Liebhaber der 80er! Am Wochenende legt ein DJ auf (getanzt wird allerdings eher nicht)

Internet: www.cafeblaubonn.de