Pinte/ Altstadt/ Breite Straße

Das Painless in der Bonner Altstadt hat Ende 2014 seine Türen für immer geschlossen, aber an seine Stelle ist innerhalb weniger Woche ein alt-neues Lokal getreten: Mit der „Pinte“ wurde die Vorgängerkneipe auch der Nachfolger. Allerdings wurde nur der Name wiederbelebt: Betreiber und Inneneinrichtung sind komplett neu und man hat sich einiges einfallen lassen:

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Schicksal des Lokals ist und bleibt aufgrund der begrenzten Fläche der doch recht geringe Platz – größere Gruppen sollten also auf jeden Fall reservieren. Aber auf der kleinen Fläche schufen die neuen Betreiber mit einigen pfiffigen Tricks eine schöne Stimmung: über der hölzernen Theke dienen aufgeschnittene Biergläser als Lampen, hinter dem Thekenraum bilden alte Weinkisten gestapelt das Regal. Das ist schön geworden und peppt den in dunklem Holz gehaltenen Innenraum angenehm auf. Natürlich finden sich auch die klassischen Bier-Emaille-Schilder.

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Stichwort begrenzte Fläche: die konnte natürlich nicht geändert werden und der sehr schmale Innenraum wird unverändert zur Hälfte von einer langen Holztheke geprägt. Es gibt jedoch auch einen kleinen Hinterraum mit wenigen kleinen Tischen.

Die Ausrichtung der Pinte scheint aus unserer Sicht jedoch keinesfalls der Typ Eckkneipe sein zu wollen, sondern hier ist eine neue studentische Kneipe in Bonn entstanden – mehrheitlich junge Gäste beleben das Lokal und die Preise der hervorragenden Bierauswahl sind studentisch-fair gehalten: großes Pils (Bitburger) oder Kölsch (Reissdorf) zu 3,- Euro das 0,4er-Glas und nur 1,50 Euro für die kleine Portion (0,2l). Auch irisches Kilkenny und polnisches Tyskie vom Fass für 4,- Euro der halbe Liter liegen als importierte Biere deutlich unter dem Bonner Preisschnitt. Der unseren Blog kennende Leser wird erahnen: wir wollen die Bierauswahl loben und haben uns vor allem über das Fassbier des Monats gefreut, das am ‚“Craft-Hahn“ läuft, jedoch nicht immer ein Craftbeer ist. Doch auch diese und verschiedene internationale Biere gibt es in der Pinte, dabei auch echte Vorreiter der Craftbeer-Szene wie Brewdog oder Sierra Nevada. Natürlich ist das Craftbeer deutlich teurer, vielleicht hier sogar etwas zu teuer, aber mittlerweile weiß vermutlich jeder Bierfreund, dass Ausgefallenes seinen berechtigten Preis hat. Sinnvoll gestaltet wurde dabei die Karte, die zwar kneipig-schlicht laminiert daher kommt, aber alle Biere nach Herkunftsland sortiert. Es ist uns dabei nicht gelungen, sie alle zu zählen, wir schafften es auf etwas über 40 Brauereien mit teils mehreren Bieren. Wow! Neben dem Limes an der Kölnstraße scheint die Pinte also die größte Bierauswahl Bonns zu bieten. Dazu gibt es noch einige Cider (auch hier mit Auswahl), hochprozentige Shots, Whiskey und auch Gin – die Gäste schätzen dies und die Pinte ist wirklich immer voll!

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Zurzeit arbeitet man außerdem am Unterhaltungsprogramm: donnerstags ist Karaoke angesagt, wobei der konkrete Wochentag noch wechseln und optimiert werden soll. Für die Fußballfreunde gibt es Sky. Und was uns dazu mega erfreut hat: es gibt kostenloses Popcorn, immer, wie geil!

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Deshalb unsere Meinung: Eine Bereicherung für die Altstadt! Echt studentisch, mit viel Charme und unglaublicher Bierauswahl!

Testtag: Donnerstag

Fass: Reissdorf, Bitburger, Guinness (auch als Black & Tan), Kilkenny, Tyskie, Tyskie Himbeere, Augustiner Edelstoff, Fass des Monats (wechselnd)

Flasche: Newcastle Brown Ale, Budweiser, Astra, Lech, Warka, Schneider Weisse, Heineken, Grolsch,Desperados, Rothaus Tannzäpfle, Hofmann Pils, Waldhaus, Brinkhoff´s, Schönramer Pils, Augustiner Hell, Störtebeker (Pils, Kellerbier, Whisky-Ale, Atlantik-Ale, Schwarzbier), Mythos, Miller, Sierra Nevada (diverse), Anchor-Brew, Blue Moon, Samuel Adams, Palm, Leffe, Tiger, Singha, Tuborg, Carlsberg, Estrella, San Miguel, Efes, Kronenburg, Stiegl, Staropramen, Pilsener Urquell, Gambrinus, Kozel, Brezniak, Krusovice, Brewdog (diverse).

Besonderheiten: Wiederbelebte Traditionskneipe in Bonn, Karaoke (z.Zt. donnerstags), Fußball via Sky (ein Fernseher immer FC), im Sommer auch Tische vor dem Lokal

Internet: hier der Link zur Facebook-Seite

Advertisements

Kurzlebig/ Zentrum/ Rathausgasse

Das Kurzlebig direkt hinter dem Rathaus lebt mittlerweile alles andere als kurz, denn durch den sich zum Glück verzögernden Abriss des Viktoriakarrees bleibt hier bislang eine tolle Ausgeh-Ecke Bonns erhalten.

Kurzlebig Cafe Bonn Craftbeer

Natürlich ist das Kurzlebig keine Kneipe, sondern ein Café, vielmehr eine Frühstückerei, die sich als hippes Szenelokal etabliert hat – nicht zuletzt durch den improvisierten Charakter der Ausstattung (obgleich es mittlerweile schon etwas dauerhafter und geplanter geworden ist). In diesem Kontext wird seit einiger Zeit auch Abendbrot geboten und dazu passend eine tolle Bierauswahl.

Deshalb wollen auch wir kurz einen Tester-Blick auf das Kurzlebig werfen, denn obgleich wir eigentlich für einen Kaffee hier verabredet waren, hielt uns die nette Atmosphäre bis in den Abend und da fiel unser Blick auf einen Bierkühlschrank, der etwas für Bonn seltenes bietet: Ein kleines Craftbeer Paradies!

cooles Café in Bonn Frühstück Craft Beer

Mittlerweile kann der Gast im Kurzlebig Pale Ales, IPA und vieles mehr trinken, z.B. vom Bonner Craftbeer-Start-Up Ale Mania oder von der wiederbelebten Hamburger Ratsherrn-Brauerei. Eine tolle Sache!

Der Schwerpunkt hier im Kurzlebig liegt immer noch auf Frühstück, Kaffee und mittlerweile klassischen Abendbrot wie zu Hause. Aber nicht nur die Biere, auch andere Kaltgetränke wie Mischmasch, Hopfenlimo und mehr zeugen davon, dass man sich hier als In-Anlaufstelle etablieren wird. Das sollte gelingen, nicht nur weil es hier wirklich charmant und individuell eingerichtet ist, sondern weil ja mittlerweile auch der Abriss des Viktoriakarrees vom Tisch ist. Das kurzlebig kann also langlebig werden – sehr schön!

Deshalb unsere Meinung: Szenig, schick, hippe Adresse für jede Tageszeit. Und auch für den Biergourmet eine echte Bereicherung!

Testtag: Sonntag

Fass:

Flasche: Ale Mania (Gose, IPA), Ratsherrn (Pale Ale, Rotbier) Craftwerk (Hop Head IPA, Holy Cowl, Tangerine Dream), Mühlen Kölsch, Peters Kölsch, Augustiner, Tannzäpfle, Pott´s Landbier, Stiegl, Lammsbräu, Schlapppe Seppel, Meantime Chocolate Porter

Besonderheiten: Eigentlich Café und Frühstückerei – aber tolle Biere!

Internet: www.kurzlebig.net

So kann man sich als Blogger irren! Als wir diesen Bericht 2014 schrieben, stand noch der Abriss des Bonner Viktoriakarree bevor. Umso erfreuter waren wir, als der Stadtrat Ende 2015 dem Projekt doch einen Riegel vorschob. Etwas voreilig im Augenblick der Freude passten wir obigen Bericht an. Jetzt wird zum 31.03.2016 leider der Mietvertrag des Kurzlebig doch nicht verlängert, die Schließung kommt unverändert. Wir wollen unseren Bericht jedoch in seiner letzten, hoffnungsvollen Fassung belassen und wünschen dem Team des Bonner Kurzlebig, dass es andernorts weitergehen kann.

cooles Café in Bonn Frühstück Craft Beer

Spitz/ Zentrum/ Sterntorbrücke

Wie nennt man sein Lokal, wenn es in einem spitz zulaufenden Eckhaus zwischen Sterntorbrücke und Oxfordstraße beheimatet ist? Richtig: passend zur Gebäudeform „Spitz“ – dazu noch ein kleiner Hund als Emblem auf der Karte angebracht, fertig ist das Wortspiel.

Spitz (1)

Das Spitz schließt die Kneipenstraße Sterntorbrücke am Rande des Zentrums mit Übergang zur Altstadt ab. Auch das Bönnsch, das Arco und der Club Himmel & Hölle liegen hier; Pendel und Sudhaus finden sich um die Ecke am Friedensplatz. Eine promininte Lage also! Dabei zählt das Spitz zu jener typischen Mischung von Lokal, die häufig in der inneren City beheimatet sind: man kann hier zu jeder Tageszeit einkehren und immer auch etwas essen, das Frühstück z.B. ist gut und auch die Speisekarte bietet angenehme Auswahl. Damit handelt es sich beim Spitz also nicht mehr um eine reine Kneipe, da wir es jedoch trotzdem vornehmlich als abendliches Ausgeh-Lokal sehen, soll es einen Platz in diesem Blog finden.

Spitz (3)

Aus Kneipen- und Ausgeh-Sicht möchten wir jedoch etwas Kritik üben: zwar ist die Lage zentral und man kann im Außenbereich wunderbar die Menschenströme an der Sterntorbrücke beobachten, innen sahen wir persönlich jedoch eine zu austauschbare Gastronomie: Neben der ganz witzigen spitzen Form findet sich hier eine Mischung aus Bar und Restaurant, die irgendwie beides nicht richtig ist. Eine große Theke dominiert, bleibt aber reiner Arbeitsbereich und niemand sitz und klönt an ihr. Die kleinen zweier Holztischgarnituren sind zweifelsohne praktisch und wurden an vielen Stellen zu größeren Sitzgruppen zusammengeschoben, dennoch wirkten sie dadurch auch etwas wie gehobene Mensabestuhlung. Und obwohl wir selber recht ordentliche Menschen sind, störte uns die preußisch-justierte Ausrichtung und Gradlinigkeit des Mobiliars – irgendwie entsteht so keine echte erholsame Stimmung zum Entspannen. Dass dazu die Kellnerin um 23.00 Uhr an den sehr nah stehenden Tischen rechts und links von uns mit zu viel riechbarem Scheuermittel reinigte, fügte sich ebenso ins Bild wie die ein oder zwei Grad zu kalte Innentemperatur. Nein, hier wäre gestalterisch aus unserer Sicht mehr möglich gewesen!

Allerdings bietet diese Form der Ausstattung den Vorteil, dass hier auch große Gruppen recht problemlos Platz finden. Da passt es natürlich, dass die zentrale Lage zu reichlich Laufkundschaft führt, der ein echtes Kneipengefühl im engeren Sinne vielleicht weniger wichtig ist.

Spitz (2)

Ach ja, das Publikum reicht alterstechnisch von bis – hier muss sich also niemand fehl am Platze fühlen. Auch die Bierauswahl befriedigte uns nur teilweise: Sion und Krombacher vom Fass sprechen einmal mehr für eine unglückliche Brauereibindung, allerdings wird auch Köstritzer vom Fass ausgeschenkt und das ist natürlich einmal Mut zum Seltenen! Aus der Flasche gibt es leckeres Augustiner und Schneider Weisse, außerdem Berliner Weiße in zwei (vorgefertigten) Mischungen, dazu Heineken, Corona, Desperados und Becks. Also durchaus eine große Auswahl, aber auch viele gesichtslose Biere internationaler Großbrauereien – trinkt die Welt wirklich so gerne Heineken und Desperados??

Die Preise sind jedoch fair, vor allem unter Beachtung der zentralen Lage!

Deshalb unsere Meinung: nicht unser Favorit, aber eine Option, z.B. für größere Gruppen, die auch essen wollen und nicht unbedingt auf echtes Kneipen-Flair wert legen.

Testtag: Montag

Fass: Sion, Krombacher, Köstritzer

Flasche: Augustiner Hell, Schneider Weisse, Berliner Weiße (mit Schuss), Becks (allerdings Gold), Heineken, Corona, Desperados

Besonderheiten: —

Internet: http://www.spitz-bonn.de

Bonnum/ Altstadt/ Paulstraße

Ihr sucht ein nettes Lokal zum Ausgehen in Bonn, wenn möglich mit langer Tradition und zentral gelegen? Dann lest weiter! In einem schönen, efeuberankten Gründerzeithaus der Bonner Altstadt befindet sich das Bonnum, vormals Klein Bonnum, eine der typischen Bonner Mischungen aus Kneipe und Restaurant. So erklärt es sich, dass wir die Chance zum Doppeltest genutzt und gemeinsam mit @bonngehtessen aus zwei Perspektiven geschaut und gekostet haben. Wir tendieren allerdings dazu, dass Bonnum eher als Location zum Essen und Wein trinken zu sehen als als Kneipe im engeren Sinne – deshalb verweisen wir auf den Bericht von @bonngehtessen.

Bonnum (1)

Dennoch ist man hier auch für ein gemütliches Bier nicht falsch. Vor dem Lokal befindet sich entlang des Gehsteigs eine kleine Zahl Bistrotische mit fröhlich-bunten Stühlen im Außenausschank und im Inneren Blickt man direkt auf eine einladende Theke. Der kleine Vorderraum (Thekenraum) wirkt auch noch kneipig, drei kleine Stufen aufwärts befindet sich jedoch der ruhigere Hinterraum, der mit klassischem, rustikalem, aber hellem Holzmobiliar eher Restaurant ist.

Bonnum (5)Bonnum (4)

Dafür, dass das Bonnum eine feine Weinkarte aufweist, können sich auch die Biere sehen lassen (falls das wirklich ein Widerspruch ist): vom Fass gibt es Sion, Jever und Augustiner und damit durchaus etwas für den herberen Geschmack der Pils- und Hellestrinker. Aus der Flasche kann der Gast zwischen dem ebenso feinherben Flens sowie Schöfferhofer Weizen und Desperados wählen. Die Preise sind fair, sowohl für die Getränke als auch für die Speisen.

Bonnum (3)

Trotz Altstadtlage zeigt sich das Bonnum weniger als Laden für das ganz junge studentische Publikum, sondern eher für den jungen bis mitteljungen Erwachsenen der Altersgruppe 30+. Aber das macht ja nichts und deckt sich damit durchaus mit dem Ambiente.

Bonnum (2)

Deshalb unsere Meinung: gemütliche Alternative für die Mittelgeneration!

Testtag: Dienstag

Fass: Sion, Jever, Augustiner

Flasche: Flens, Schöfferhofer, Desperados

Besonderheiten: im Hinterraum kann ein netter Wintergarten für private Veranstaltungen gemietet werden

Internet: http://www.bonnum.eu   

Café Blau/ Zentrum/ Franziskanerstraße


„Eh, was soll das denn schon wieder – ihr seid doch ein Blog über Kneipen!“

„Ach so, nein, keine Sorge. Wir bleiben den Kneipen treu. Aber das Café Blau ist trotz seines Namens mal wieder so ein Bonner Misch-Ding und lohnt sich zu jeder Tageszeit.“


Cafe Blau (4)

Also alle Einwände direkt geklärt? Ok, denn kann ja unser Testbericht folgen: Das Café Blau oder kurz das Blau direkt hinter dem Uni-Hauptgebäude kennen vermutlich alle noch aus ihrer Studentenzeit. Wir selber wissen gar nicht mehr, zu wie viele Kaffeepausen zwischen Seminaren und noch mehr Dates wir hier zu Gast waren. Tatsächlich geht man hier eher zu Kaffee, Frühstück, Brunch oder Mittagspause hin. Aber auch am Abend bietet das Blau einiges – z.B. 13 verschiedene Biersorten, Wein und Cocktails.

Cafe Blau (1)

Das Innere das Café Blau scheint seit den 80ern unverändert zu sein und ist vermutlich auch deshalb zu allen Zeiten angesagt. So erschein es uns, dass das ohnehin studentische Publikum noch ein wenig hipper geworden ist – weshalb wir das Blau auch in die Kategorie „Hip bis Hipster“ aufnehmen und der Meinung sind, dass es in Bonn viel zu wenige derart gewachsene coole Ausgeh-Locations gibt!

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Getreu dem Namen sind die Wände je halb hell- und dunkelblau gestrichen, Theke wie Beleuchtung kommen old-school im original 80er-Look daher – vor allem der überdimensionale Glas-Kronleuchter irgendwo zwischen Bauhaus und Stalin-Barock.

Sitzgelegenheiten bieten sich auf zwei großen gerundeten Sofagarnituren sowie auf Plastikstühlen an Holztischen. Letzteres mag banal klingen, passt aber ins Konzept. Das gilt auch für die Plastikblumen hinter der Theke, an der man zwar nicht steht und klönt, die aber dennoch den Raum bereichert. Alles in allem also ein stimmiges Konzept, dass heute problemlos jeden Hipster befriedigt, aber gerade nicht gewollt, sondern einfach da ist.

Cafe Blau (3)

Und dreizehn (in Zahlen: 13!) Biere: Vom Fass Reissdorf und Köpi, aus der Flasche Mühlen, Tannzäpfle, Astra, Astra Rotlicht, Augustiner, Budweiser (Budvar), Heineken, Franziskaner, Corona, Desperados. Von wegen Café! Essen ist wie gesagt möglich und die Preise sind fair – wie es sich für ein Studentenlokal gehört! Deshalb wollen wir auch gar nicht auf die Kritik eingehen, die teilweise geäußert wird: langsamer Service, Essen nicht immer auf 1a-Qualität… Erstens haben wir diese Erfahrung selten gemacht und zweiten: sind das wirklich die Kritikpunkte, an denen man eine coole studentische Ausgeh-Location misst?

Cafe Blau (2)

Dennoch müssen wir Wasser in den Wein gießen: dem Blau droht der Abriss. Aus unserer Sicht ein Skandal, denn obwohl wir ein großer Freund neuer Bauprojekte sind, überwiegen hier Tradition und Bausubstanz (die Glasmalerei-Fensterfront des alten Viktoriabads direkt neben dem Blau!).

Deshalb unsere Meinung: Hingehen! Echte Abend-Alternative, auch schön für ein Date und fast schon zu stylish für Bonn

Testtag: Donnerstag

Fass: Reissdorf, Köpi

Flasche: Mühlen, Tannzäpfle, Astra, Astra Rotlicht, Augustiner, Budweiser (Budvar), Heineken, Franziskaner, Corona, Desperados

Besonderheiten: Tolles Interieur für Liebhaber der 80er! Am Wochenende legt ein DJ auf (getanzt wird allerdings eher nicht)

Internet: www.cafeblaubonn.de