Shaker´s/ Zentrum/ Bornheimer Straße

Eigentlich hatten wir ja ein Photoshooting mit Karin Krubeck, die ihr sicher alle vom tollen Gastro-Blog Bonn geht essen kennt, für unsere Reihe Lieblingskneipe vereinbart, doch das anvisierte Déjá Vu machte uns mit seinen Betriebsferien einen Strich durch die Rechnung Egal, man kann ja in Bonn noch andernorts nett Cocktails trinken gehen und ein Bar-/Gastro-Doppeltest ist ja auch eine schöne Sache. Ergo: Auf ins Shaker´s an der Bornheimer Straße!

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Ein wenig misstrauisch waren wir wohl beide – immerhin stand das Shaker´s schon recht lange auf unserer beider to-do-Listen und irgendwie hat es ja einen Grund, wenn man dann doch nie hingeht. Aus We love Pubs-Sicht sei gesagt: Wir waren tatsächlich schon jahrelang nicht mehr im Shaker´s. Das hat auch seine Gründe: Irgendwie wirkt das Lokal immer eine kleine Spur zu schicki-micki und dabei doch nicht wirklich upper-class. Da wäre der mit Kordeln abgesperrte rote Teppich am Eingang, den trotzdem ein großes Bacardi-Logo ziert. Da wäre die Platzpolitik des Hauses, das Gästen einen Tisch zuweist, ohne dass man das Gefühl gewinnt, man sei wirklich in einem entsprechend noblen Haus. Da wären auch die großen TV-Bildschirme innen wie außen, die sich doch recht negativ von den schicken Lounge-Sofas (Außenbereich) und hohen Barhockern/ Bartischen (innen) abheben. Wir müssen zugeben, dass das alles nicht wirklich unsere erste Wahl ist, um in Bonn nett auszugehen.

Aber – und das ist uns wichtig – viele andere Menschen sehen das anders, das Shaker´s ist fast immer mehr als gut gefüllt und vermutlich ist es gerade das etwas Edlere, dass die Gäste suchen. Und das alte Backsteingebäude, in dem das Shaker´s Bonn beheimatet ist, versprüht natürlich auch ein Flair, dass sich andernorts kaum findet.

Und auch wir müssen sagen, dass uns das Shaker´s dann doch positiv überraschte. Nachdem uns der erst kühle, später jedoch sehr freundliche Kellner an einem kleinen Nischentisch platziert hatte, hieß es natürlich: Cocktails probieren! Und das ist hier mehr als umfangreich möglich, denn das Shaker´s hat mit die größte (oder gar die größte?) Auswahl an Cocktails in Bonn, laut Karte um die 500. Und obwohl die weiteren Getränke, also z.B. Whiskey, Gin, Rum, Biere und Säfte, allesamt nicht wirklich aus dem bekannten Markensortiment herausstechen, sind die Cocktails wirklich den Weg hierhin wert!

Und die berechtigte Frage nach den Preisen? Die beginnen bei den Cocktails bei 8,-€, bewegen sich aber größtenteils eher um die 10,-€. Wir fordern keine Kampfpreise, aber für die verwendeten Alkohol-Marken erscheint uns dies einen Euro zu hoch. Andererseits gibt es diverse Happy-/Blue-usw.-Hour-Tage, an denen das Portemonnaie geschont werden kann.

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Gegessen haben wir dann auch noch und der Burger (mit Süßkartoffel-Pommes) war lecker und wurde angenehm hergerichtet serviert. Auch hier gibt es einen Burger-Tag mit reduzieren Preisen.

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Wir müssen also zugeben, dass wir scheinbar vorurteilbehaftet und überkritisch waren, jetzt nach unserem Besuch jedoch sagen müssen, dass das Shaker´s für Freunde eines Cocktails in leicht gehobener Atmosphäre eine gute Wahl ist!

Und unsere Bildserie mit Karin, die holen wir dann einfach nach.

Deshalb unsere Meinung: Für Cocktail-Fans eine lohnende Bar!

Fass: Bitburger, Früh

Flasche: Heineken, Desperados, Corona, Sion

Besonderheiten: Über 500 Cocktails – größte Auswahl an Cocktails in Bonn?

Internet: www.shakers-bonn.de

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Maya/ Altstadt / Breite Straße

Das Maya in der Bonner Altstadt ist der Typ Lokal, den wir schon ewig kennen, schon zig mal besucht haben – und dann doch erst nach fast zwei Jahren Kneipenbloggerei offiziell zum Test aufsuchten. Vielleicht liegt das daran, dass wir so langsam aus der Zielgruppe herauswachsen: Hier im Maya in der Breite Straße trifft man nämlich vornehmlich junge Gäste und viele Studenten, die Stimmung ist entsprechend gechillt und das passt zum Lokal. Aber vielleicht fangen wir vorne an…

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Vorne, das wäre dann wohl die Eingangstür. Gegenüber dem Babel hier am oberen Ende der Breite Straße leuchtet ein blaues „Maya“ in großen Lettern über der farbigen Fassade. Innen betritt man einen langen Schlauch und es geht farbig weiter: tiefrote Wände umranden eine zum Namen passende Indio-Bebilderung. Vom kleineren Vorderraum führt ein geräumiger Zwischengang in den größeren Hinterraum mit Theke und Musikpult, alles namenstypisch dekoriert. Im Zwischengang selber ist übrigens eine Zeichnung mit 28 Mayas in allen möglichen Posen das Highlight.

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Eigentlich würden wir sagen, dass diese Einrichtung ein wenig austauschbar ist, weil viele Bildern arg nah am Mexiko-Klischee liegen. Tatsache ist aber, dass aus unserer Sicht die Stimmung und Atmosphäre im Maya so überhaupt nicht klischeehaft sind, dass die Deko nicht stört. Stattdessen strahlt die rote Wand eine gemütliche Wärme aus und an den überall im Lokal verteilten Tischgruppen und Sesseln sitzt es sich top gemütlich. Noch besser gefallen hat uns jedoch, dass es sich nicht um spießige Gemütlichkeit handelt. Vor allem am Wochenende verwandelt sich das Maya in eine lebendige, clubbige Location. Als Ersti in Bonn würden wir ja einfach schon deshalb hierhin gehen, um jemanden kennenzulernen!

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Da wundert es nicht, dass es hier von Studenten wimmelt und auch das Angebot entsprechend gestaltet ist: Von einer langen Cocktailkarte über Wein, Sekt bis Shots ist alles dabei, auch In-Drinks wie Hugo oder Aperol. Wir als Bierfans konnten uns außerdem über eine Auswahl an 15 Bieren freuen, darunter sogar zwei echte Exoten (Dark Porter, gebraut von einer kleinen Brauerei in Gießen & ein echt mexikanisches Dos Equis). Passend auf das studentische Publikum ausgerichtet gibt es auch die gängigen Bier-Mixes von Becks etc. – wir sind davon keine Fans, aber hier gehört es irgendwie hin.

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Stichwort echt mexikanisch: es gibt im Maya eine recht umfangreiche Speisekarte mit diversen Tapas, Burgern und mehr.

Endgültig überzeugt hat uns dann die Freundlichkeit der Bedienung und ein ganz liebenswertes Detail, das jede Kneipe einführen sollte: immer am Montag darf man um den Preis des ersten Getränks würfeln und mit etwas Glück ist es gar umsonst – ja, umsonst!

Also, für uns steht fest, dass wir trotz langsam historisch werdender eigener Studienzeit öfter ins Maya müssen. Das Maya ist eine tolle studentische Kneipe in Bonn mit viel Stimmung und am Wochenende mit Party-Flair, loungiger Musik inklusive. Hier kann man in Bonn gut ein Bier oder einen Cocktail trinken!

Deshalb unsere Meinung: Diese Bonner Kneipe/ Bar ist für Studenten ein Muss und für alle anderen lohnenswert, wenn es mal etwas chilliger (Mo-Do) oder partyhafter (Fr/Sa) werden soll.

Testtag: Montag

Fass: Krombacher, Sion

Flasche: Dos Equis (Lager/ Amber Ale), Dark Porter, Flensburger, Heineken, Reissdorf, Früh, Becks (auch Mischgetränke), Corona, Desperados, Hofbräu (Weizen, Dunkles, Kristall)

Besonderheiten: Studentisch, ordentliches Cocktail-Angebot, Tex-Mex-Küche

Internet:

Lichtblick/ Altstadt/ Breite Straße

Das Lichtblick in der Breite Straße der Bonner Altstadt bildete den zweiten Teil unseres mittwöchlichen Kneipen-Tests im doppelten Neuland – nach der UnFassBar betraten wir auch das Lichtblick erstmalig.

Direkt an der Ecke zur Dorotheenstraße gelegen, betritt man hier im Kneipen-Bermuda-Dreieck der Altstadt – auch die Pinte und das Billa Bonn liegen an dieser Kreuzung – ein in rotes und blaues Licht getauchtes, recht einladendes Lokal, das wir eher als Bar und weniger als Bierkneipe sehen.

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Dennoch gibt es reichlich Bierauswahl, vor allem neun Biere aus der Flasche (siehe unten), dazu vom Fass Sion und Radeberger. Das ist in der Menge toll, die konkreten Biere hängen allerdings scheinbar einmal mehr an der Brauereibindung des Lokals und bestechen nicht gerade durch Mut zur Auswahl – aber wer will es den Kneipen verdenken, dass sie unter den unseligen Bedingungen der Brauereibindung das beste aus der Situation machen.

Aber wie bereits beschrieben wirkt das Lichtblick auch eher barig und so stehen neben den Bieren auch Weine, Cocktails, Longdrinks, Whiskey sowie einige Schnäpse und Aperitifs, aber natürlich auch Antialkoholisches. Dabei mag auch hier die Auswahl nicht besonders speziell sein, aber uns fiel auf, dass die Preise sehr fair gehalten waren – alle Cocktails lagen um die 5,- Euro, meist sogar etwas darunter, das Whiskey-Sortiment kostete selten über 3,- Euro und der Erdbeer-Limes wird für 1,60 Euro geboten, da freut sich jeweils der Geldbeutel! (Hinweis: diese Preise sind Stand Juni 2015, für ihre Aktualität und mögliche Veränderungen übernehmen wir nicht die Gewähr).

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Apropos Erdbeer-Limes, das klingt doch nach typisch studentischem Shot und tatsächlich würden wir das Lichtblick als Studentenkneipe sehen, die auch bei unserem Test vor allem von jungen Gästen besucht war.

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Bleibt noch der Blick in den Innen- und Außenbereich: In den zwei Innenräumen finden sich mehrere hohe Tische mit Barhockern aus hellem Holz und auch größere Gruppen sollten hier Platz finden – wir vermuten unverifiziert, dass sich die Tische problemlos zusammenschieben lassen. Einige kleine Spiegel geben dem Raum etwas mehr Größe, ansonsten bleiben die Wände neben einigen Bildern schlicht, was zum Ambiente der schnörkellosen Cocktailbar aber passt. Außen gibt es natürlich auch im Lichtblick einige Tische und man sitzt wie bei mittlerweile fast allen Bonner Altstadt-Kneipen auf dem Bürgersteig.

Lichtblick Kneipe Bar Bonn Altstadt

Alles in allem blieben aus unserer Sicht nur zwei Fragen: Warum waren wir eigentlich fünfzehn Jahre lang nicht hier? Und heißt es eigentlich der oder das Lichtblick?

Deshalb unsere Meinung: gute Bonner Bar, vor allem für Studenten

Testtag: Mittwoch (vor Fronleichnam)

Fass: Radeberger, Sion

Flasche: Augustiner, Flensburger, Jever, Becks, Astra Urtyp, Peters, Früh, Schöfferhofer, Franziskaner

Besonderheiten: Fußballübertragungen

Internet: hier der Link zur Facebook-Seite (hier heißt das Lichtblick übrigens Sportsbar – das hat uns jetzt doch etwas überrascht)

Zartbitter/ Südstadt/ Argelanderstraße

Das Zartbitter – oder liebevoll Zabi – zählt nicht nur zu den ältesten Kneipen in Bonn, sondern es ist (abgesehen von den alten Brauhäusern) nach eigene Aussage die älteste Kneipe und befindet sich schon seit 1968 in der Bonner Südstadt und dort an der Ecke Argelanderstraße/ Königstraße in einem wunderschönen Jugendstilhaus.

Zartbitter Bonn Kneipe

Selber bezeichnet sich das Zartbitter auf seiner Homepage als „Kneipe, Bier- und Weinlokal in der Bonner Südstadt“ und tatsächlich werden kleinere Bistro-Gerichte (Baguette, Suppen, marinierter Schafskäse etc.), verschiedene Weine und auch andere klassische Alkoholika angeboten, aus unserer Sicht liegt der Schwerpunkt jedoch eindeutig auf den Bieren, denn hier ist die Auswahl nennenswert und hat uns begeistert:

Neben Bitburger (hm…) und Früh (hm, hm…) wird Flensburger vom Fass ausgeschenkt, was dieses an sich schon lecker herbe Bier noch einmal aufwertet und frisch gezapft in Bonn auch selten ist. Auch das Weizen (Paulaner) kommt frisch vom Hahn und aus der Flasche wird es richtig spannend, denn hier finden sich gleich sechs belgische Biere, darunter zwei Fruchtbiere. Soweit wir wissen, ist das die größte Auswahl an belgischen Bieren in einer Bonner Kneipe und bevor jetzt jemand entsetzt aufstöhnt und die Reinheitsgebot-Debatte lostritt: wir mögen Vielfalt und die Belgier können brauen! Natürlich sind Grimbergen, Leffe, Westmalle, Hoegaarden und Lindemans aus belgischer Sicht Klassiker, aber für Bonn in dieser Menge doch etwas besonders.

Zartbitter (3)

Das Publikum im Zartbitter entspricht dem Durchschnitt der Bonner Südstadt, wobei uns hier immer mehr auffällt, dass dieses Viertel (leider) weniger studentisch wird (weshalb wir diesem Phänomen ein OFF Topic gewidmet haben). So trafen sich bei unserem Freitags-Test im ordentlich gefüllten Zabi eher die post-studentischen Gäste, also die mit der Südstadt mitgewachsenen Studenten von gestern.

Die Stimmung ist entspannt und kneipig, die Bedienung freundlich und zu einem Plausch aufgelegt- wir hatten den Eindruck, dass unser Barkeeper (Andre) hier nicht nur arbeitet, sondern Kneipe lebt und gerne über das Lokal und die Getränke Auskunft gibt. Und da es dazu noch im guten alten Kneipenstil Salzstangen auf den Tisch gab, waren wir vollends angetan – Klasse!

Dennoch erlauben wir uns, an dieser Institution leichte Kritik zu üben und blicken dabei auf das Interieur: etwas in der Zeit stehengeblieben wirken die Vorhänge aus den 80er oder 90er Jahren, auch der ausgelegt Teppich könnte eine Auffrischung vertragen und die Blumendekoration wirkt etwas unkneipig. Seltsam mutet auch die Deckengestaltung an. Ja, richtig gehört, die Deckengestaltung, denn im Zartbitter gibt es Stuckdecken, die jedoch durch eine ungünstige Lampenanbringung untergehen oder sogar von Abluftrohren überbaut sind. Schade!

Zartbitter (1)

Gut gefiel uns dagegen die Mischung aus Stehtischen und Sitzecken sowie ein Regal mit Büchern und Zeitschriften, die ein angenehmes Wohnzimmergefühl entsteht lassen.

Außerdem sei auf die kleine Terrasse hingewiesen, die durch ihre Ecklage im Sommer einen schönen Blick auf das Straßengeschehen der Südstadt bietet. Dennoch sitzt man hier ruhig, leicht grün eingerahmt und auf sicherer Distanz zur Straße – aus unserer Sicht eine schöne und vor allem schattig kühle Sommeralternative.

Deshalb unsere Meinung: Klassiker mit guter Bierauswahl – zu jeder Jahreszeit die richtige Wahl!

Testtag: Freitag

Fass: Flensburger, Bitburger, Früh, Paulaner

Flasche: Grimbergen, Leffe, Westmalle, Hoegaarden und Lindemans

Besonderheiten: Bonner Kneipe mit großer Auswahl an belgischen Bieren

Internet: http://www.zabi-bonn.de

Zartbitter (2)

 

Lamme/ Südstadt/ Argelanderstraße

Das Lamme (früher Lamme Goedzak) in einem Kneipenblog? Zugegeben, diese Kneipe in Bonn ist eigentlich keine, sondern geht eher in Richtung Bistro oder Restaurant. Wie so viele Lokale in der Bonner Südstadt werden hier Speisen und Getränke angeboten und bei ersteren reicht die Auswahl vom Frühstück über das Mittagsangebot bis hin zur Abendkarte mit Pasta und Pizza, einigen indischen Gerichten, aber auch Klassikern. Deshalb sehen wir das Lamme auch eher als Ausgeh-Option für den netten Abend bei einem Cocktail oder einem Glas Wein, vielleicht sogar zu einem ersten Date, dafür böte sich das Lamme sicherlich an (…und so waren wir nicht verwundert, hier an netten Zweiertischen viele Pärchen anzutreffen).

Lamme (1)

Die Atmosphäre ist schick und ruhig, in diesem alten Südstadt-Eckhaus finden sich noch die beeindruckenden Stuckdecken, dazu thront ein imposanter Leuchter im vorderen der zwei leicht voneinander abgetrennten Räume und durch große Bogenfenster eröffnet sich der Blick auf Argelander- und Schlossstraße, so dass man hier wunderbar den Menschen der Bonner Südstadt beim Flanieren zusehen kann. Dabei sitzt man auf bequemen Ledersofas, die die Wand umschließen, oder auf Holzstühlen an Holztischen mit schön gewundenen Jugendstil-Eisenfüßen. Im Sommer besteht auch die Möglichkeit, im von einer Hecke eingefriedeten Außenbereich zu sitzen und von dort das Südstadtflair zu genießen.

Lamme (2)

Das Lamme ist also eigentlich ein stimmiges Lokal, deshalb ist unsere jetzt folgende Kritik auch etwas ungerecht, denn wenn wir aus Kneipensicht schauen, dann bewerten wir etwas, was das Lamme gar nicht sein will – eine Kneipe.

Für den reinen Bierabend ist die Atmosphäre aus unserer Sicht nämlich zu ruhig und auch die Bierauswahl ist – höflich gesprochen – so spannend und abwechslungsreich wie ein Parteitag der chinesischen KP: Krombacher (Pils und Weizen), Früh vom Fass, aus der Flasche Becks und einige Becks-Mischgetränke, Heineken und (oh fröhlicher Lichtblick!) Scheider Weisse dunkel.

Ach ja, Lamme Goedzak war übrigens der Gefährte von Till Eulenspiegel – allerdings wissen wir nicht, ob die Lehrer der benachbarten Till-Eulenspiegel-Schule hier wirklich regelmäßig einkehren…

Deshalb unsere Meinung: keine Kneipe und deshalb für einen Bierabend eher ungeeignet, aber für einen schickeren Abend bei Essen und Wein ein gute Option

Testtag: Freitag

Fass: Krombacher, Früh

Flasche: Becks, Heineken, Schneider Weisse

Besonderheiten: —

Internet: